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Sie saß dort und weinte.
warum sie weinte?-Sie hatte keine Ahnung, denn es war zuviel weswegen sie hätte heulen können. Sie fühlte wie sie mit voller Geschwindigkeit einen Berg hinunterlief und sie wusste auch dass sie am Ende nicht einfach stehen bleiben konnte , sondern sie würde fallen und sie fragte sich, ob sie nochmal aufstehen würde.
Sie fühlte sich so alleine. Sie war alleine. Alles war so kalt und dunkel. Kein Licht. Ein kalter Windhauch zog durch ihr Zimmer und sie merkte wie sie Gänsehaut bekam.
Tränen liefen ihr Gesicht hinunter und sie vermisste ihn. Sie konnte das nicht aber sie musste. Sie konnte nicht alleine sein. Nein , sie hatte es schlicht und einfach verlernt, sie hatte sich in der letzten Zeit zu geborgen gefühlt , als dass sie dieses schöne Gefühl hätte ablegen können. Unaufhaltsam dachte sie im Kreis. Und dieser Kreis drehte sich nur um ihn. Sie schluchtzte und erschreckte sich dabei vor sich selber, weil sie sich darauf konzentriert hatte, alle Erinnerungen, die sie an ihn gesammelt hatte zu konzentrieren und so ein stabiles Traumbild aufrecht zu erhalten. Sie sah ihn auf einmal vor sich. Er kam auf sie zu. Ihr wurde auf einmal warm und sie fühlte wie geschätzt eine Millionen Schmettelinge in ihrem Bauch flatterten und sie fing an zu lächlen. Er war so wunderschön, wie er da auf sie zukam. Lächelnd kam er immer näher und es war fast so als würde sie seine Küsse wirklich fühlen, als seine Lippen sie berüheten.Ihr Herz schlug Purzelbäume und ihr Tränen wandelten sich in Freudentränen. Sie genoß ihren Traum, bis sie hart in die Wirklichkeit zurückkommen musste, weil ein Auto auf der Straße vor ihrem Haus bremste und die Reifen ein unaushaltbares Quietschen auslösten. Sofort wechselten sich die Freudentränen mit den Trauertränen. Sie war so traurig , er war nicht da , er war einfach nur ein Bild in ihrem Kopf und sie konnte nichts daran ändern. Sie weinte leise und unbemerkt , bis sie erschöpft und mit aufgequollenden Augen einschlief.

24.8.07 23:14
 


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