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Sie wusste nicht , wo sie hinwollte , sie wolte einfach nur weg. Hastig ging sie die kleine straße entlang , dessen Ende sie nicht kannte. Die Straße war unbefahren und ziemlich abgelegen und ruhig . Die Straße wurde immer breiter und sie konnte weit in die ferne schauen,ohne ein Ende dieses Weges ausmachen zu können.

Ihr Schritte wurden schneller. Sie waren hasserfüllt und zugleich durch eine Mischung von Trauer und Verzweiflung bestimmt.

Heiße Tränen floßen ihre roten Wangen hinunter und tropften unbeachtet auf den Boden.

Ein warmer frühsommerlicher Wind wehte durch ihre schwarzen langen Haare und ihr Gesicht schien im Sonnenlicht fast weiß zu leuchten.

Die Musik dröhnte in ihren Ohren, dass es schmerzte und sie ging ohne weiter einen Gedanken an das , was um sie herum geschah zu verschwenden,weiter und weiter. Sie hatte nur das im Kopf, was ihre Mutter ihr eben an den Kopf geworfen hatte und an das , was ihr beste Freundin an sie geschrieben hatte im Chat.

Der Chat.

Das war das Problem der anderen. Ihres nicht. Sie hasste es wenn man ihr sagte , sie solle nicht so lange an "dem Ding" sitzen oder mal wieder rausgehen um etwas zu unternehmen. Was sollte sie denn schon unternehmen?

Ihr tollen Freunde, wenn man sie so schimpfen mag , hatten doch so wie so nie Zeit und wenn dann gammelten sie doch bloß sinnlos irgendwo rum. Das konnte sie auch alleine.

Ihre Schritte wurden schneller und mit jedem Schritt wurde ein Stück Wut in Erschöpfung umgewandelt. Sie bekam keine Luft mehr , weil sie so weinen musste.

Resignierend setzte sie sich auf einen Stein am Rand der Straße. Sie hielt sich die Hände vors Gesicht und die Tränen liefen ihre Arme hinunter.und ihr Gesicht glühte.

Ein Auto kam vorbei, wurde langsamer, sie würdigte dem neugierigen Meenschen hinter dem Steuer keines Blickes und das Auto setzte seine fahrt fort.

Sie schaute mit schmerzenden Augen auf und sah, wie das Auto in der ferne verschwand und nichts als eine staubwolke hinterlies.

Das erinnerte sie an ihr Leben. Leute traten in ihr Leben, benutzen sie und hinterliesen in ihrem Kopf ein Chaos ohne dies auf irgendeine Art und Weise zu realisieren und verschwanden dann für immer in der Ferne. Sie schnappte nach Luft und rieb sich die Augen.

Sie hatte nun auf einmal genug von weinen, denn das hatte auch nicht mehr Sinn. Also konnte sie es nun lassen und all der schmerz und die Trauer waren fast wie weggeblasen.

Sie stand auf und setzte ihren Weg fort.

Ihre Knie waren nun nichtmehr kraftvoll vor Wut sondern sie zitterten resegnierend. Der Wind trocknete ihre Tränen, sie schloß die Augen um den Wind zu spühren. Sie genoss es. Sie drehte sich um und sah nichts außer die Straße und den Abgrund neben ihr sie dreht sich wieder nach vorne und dort machte sich kein anderes Bild breit. Sie setzte sich wie ferngesteurt auf die asphaltierte Straße. Nun saß sie da im Schneidersitz, mitten auf der Straße. Sie fühle den heissen Asphalt und schaute den Abgrund hinab. Sie fühlte sich wie verzaubert. Es war so wunderschön in diesem Moment. So als hätte ihr jemand ein Mittel verabreicht, dass sie alles schön findet. Eigentlich wollte sie nur darauf warten , dass ein Auto vorbeikommt und sie übersieht aber nun war es auf einmal viel mehr. Ein Schmetterling flog an ihr vorbei und genauso schwerelos schien sie zu sein. Sie zog ihre Schuhe aus und legte sich hin, mitten auf die Straße und beobachtete den Himme, an dem sich Quellwolken breit machten. Es erinnerte sie an eine Herde von Schafen und der Himmel war deren Weide. Sie träumte eine Weile vor sich hin.Es war als würde ihre Seele den Körper verlassen und sich zu den Schafen auf ihrer Weide gesellen.Sie hätte ein Teleskop gebruacht um auf ihre Hülle unten auf dem Boden schauen zu können , so weit oben war sie. Aber da sie nicht vorhatte dieses Teil dort unten zu beobachten gab sie sich nun ganz den wolken , dem wind und der sonne hin, und sie merkte nichteinmal , dass ihr Körper sich bereits in Richtung zuhause auf den Weg gemahct hatte.

16.8.07 15:29
 


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